Infrarotheizung Nachteile

Infrarotheizung Nachteile und Vorteile – ein transparenter Vergleich!

Die Heizung ist ein integraler Bestandteil jedes Haushalts und unverzichtbar für eine behagliche Wohnsituation. Eine Heizungsanlage ist zwar langlebig. Aber nach 2 bis 3 Jahrzehnten steht dann doch mal eine Modernisierung oder der komplette Austausch an. Sei es, dass die Technik nicht mehr zufriedenstellend funktioniert oder dass sie einfach nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Effektivität, Energieeffizienz und Betriebskosten entspricht. Dann stellt sich die Frage, welches Heizungssystem zukünftig eingesetzt werden soll. Und bei einem Hausneubau muss sich der Bauherr ebenfalls mit dieser Frage beschäftigen.


Neben den klassischen Gas- und Ölheizungen richtet sich in letzter Zeit immer mehr das Interesse auf Infrarotheizungen. Aber kann das wirklich eine vollwertige Alternative sein? Bedeutet es für Infrarot Heizkörper, dass sie elektrischen Strom benötigen? Der ist bekanntlich teuer. Entsprechend widersprüchlich sind die Meinungen, die man in der Presse und im Internet zu diesem Thema lesen kann. Wem soll man also glauben?

Aus diesem Grund haben wir unseren Ratgeber erstellt. Wir zeigen Ihnen, wie eine Infrarotheizung funktioniert und stellen objektiv und transparent die Vor- und Nachteile dieser Heizungsmethode gegenüber. Außerdem erfahren Sie, welche verschiedenen Ausführungen es gibt und worauf Sie bei der Auswahl Ihrer Infrarotheizung achten müssen. So können Sie auf einer fundierten Grundlage herausfinden, ob es sich für Sie lohnt, Infrarot für die Beheizung Ihrer Wohnimmobilie einzusetzen.

Gibt es Nachteile bei Anschaffung und Installation einer Infrarotheizung?

Um es gleich deutlich zu sagen – bei Anschaffung und Installation bietet keine der Arten von Infrarotheizung Nachteile. Das Gegenteil ist der Fall. Bei einer klassischen Öl- oder Gasheizung benötigen Sie einen Heizkessel, eventuell auch einen Tank für Öl oder Gas, Heizkörper sowie Rohre und Montagezubehör. Allein die Kosten für dieses Material belaufen sich für ein normales Einfamilienhaus oder eine gleichwertige Wohnung auf mehrere tausend bis über zehntausend Euro. Hinzu kommt der Arbeitsaufwand, der weitere tausende Euro an Kosten verlangt und der nur durch ausgebildete Fachkräfte erledigt werden kann.

Bei einer Infrarotheizung sieht das ganz anders aus. Zugegeben, die Kosten für einen Infrarotheizkörper hängen von der Größe und der Ausführung ab. Ein Infrarotpaneel kann mehrere hundert Euro kosten. Das war es dann aber schon mit dem finanziellen Aufwand. Wer installiert Infrarotheizungen? Die Heizkörper lassen sich mit Heimwerker-Kenntnissen an Wand oder Decke befestigen. Es gibt auch Ausführungen, die frei auf dem Fußboden aufgestellt werden. Zum Anschluss an das Stromnetz genügt eine haushaltsübliche Steckdose. Nur bei einer eventuell gewünschten Festinstallation des Elektroanschlusses wird ein Fachmann benötigt. Das ist jedoch selten der Fall und kann von jedem ausgebildeten Elektriker erledigt werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Anschaffung und Installation einer Infrarotheizung nur etwa 1/3 der Kosten beanspruchen, die bei einer klassischen Heizungsanlage anfallen. Hinzu kommt, dass Sie bei einem Umzug Ihre Infrarotheizkörper einfach in das neue Domizil mitnehmen können. Versuchen Sie das mal mit einer üblichen Öl- oder Gasheizung.

Verfechter der klassischen Heizsysteme sehen die Art und Weise der Wärmeentfaltung einer Infrarotheizung als Nachteil an. Befürworter des Infrarotprinzips sehen jedoch gerade das als Vorteil. Um diesen Widerspruch zu verstehen, muss man sich die Arbeitsweise beider Heizungsarten vor Augen führen.

Bei der klassischen Heizungsanlage wird in einem Kessel Wasser erwärmt und gelangt über Rohrleitungen zu jedem einzelnen Heizkörper im Gebäude. Das warme Wasser erwärmt nun seinerseits die Heizkörper, die aus Metall (Gusseisen oder geprägtes Stahlblech) bestehen. Das Metall ist ein guter Wärmeleiter und gibt die Wärme an die den Heizkörper umgebende Luft ab. Die sich erwärmende Luft in der Umgebung des Heizkörpers steigt nach oben und verdrängt kühlere Luft, die zum Heizkörper gelangt und ebenfalls erwärmt wird. Dadurch entsteht eine sich drehende Luftwalze im Raum und mit der Zeit erwärmt sich so die gesamte Raumluft.

Eine Infrarotheizung funktioniert grundsätzlich anders. Das Heizungspaneel sendet Infrarotstrahlen aus, wie sie auch im Strahlungsspektrum der Sonne enthalten sind. Der Effekt der Infrarotstrahlung ist besonders gut an einem kalten aber sonnigen Tag erlebbar. Obwohl die Luft kalt ist, spürt man sofort eine Wärmewirkung, wenn man in die Sonne tritt. Verschwindet die Sonne hinter Wolken, ist die Wärme schlagartig verschwunden.

Infrarotstrahlen, die umgangssprachlich auch Wärmewellen genannt werden, geben ihre Wärmeenergie nur an feste Körper ab. Gase, wie zum Beispiel die Luft im Raum, werden nahezu wirkungslos durchdrungen. Eine Infrarotheizung erwärmt daher direkt die im Raum befindlichen Gegenstände, Personen und die umgebenden Wände. Die Luft wird erst sekundär erwärmt, indem die Gegenstände einen Teil der von den Infrarotstrahlen aufgenommenen Wärme an sie abgeben.

Diese unterschiedlichen Arbeitsweisen der Heizungssysteme führen noch zu weiteren Wirkungen. So benötigt ein Raum mit einem klassischen Warmwasserheizkörper eine lange Zeit, bis er nach dem Einschalten der Heizung so weit durchgewärmt ist, dass man beim Eintreten eine angenehme Temperatur spürt. Wie schnell wird eine Infrarotheizung warm? Sie sendet nahezu unmittelbar nach dem Einschalten ihre Wärmewellen aus und man spürt die Wärme sofort.

Viele Menschen, die in Wohnungen mit herkömmlichen Heizkörpern leben, kennen den unangenehmen Effekt der trockenen Raumluft während der Heizperiode. Die trockene Luft ruft Augenjucken, Durstgefühl und Kratzen im Hals sowie trockene Lippen und Haut hervor und wird allgemein als nicht behaglich empfunden. Dieser Zustand ist eine Folge der steten Luftbewegung, die durch das Aufsteigen der Luft am Heizkörper hervorgerufen wird. Durch die Erwärmung und Bewegung verdunstet die in der Raumluft befindliche Feuchtigkeit. Die relative Luftfeuchte fällt messbar in einen nicht mehr angenehmen Bereich. Ein zweiter unerwünschter Effekt dieser Luftbewegung besteht in der ständigen Aufwirbelung von Staub, im Frühjahr auch Pollen, und anderen Mikrostoffen. Unter dieser Tatsache leiden besonders Allergiker ganz extrem.

Für Personen, die unter den beschriebenen Effekten einer klassischen Heizung leiden, ist es sicher eine große Erleichterung, dass Infrarotheizungen nicht diese Wirkung haben. Sie erwärmen Gegenstände und Personen direkt und nicht die Raumluft. Dadurch können sie auch nicht die genannte Luftbewegung in Gang setzen. Unter Beachtung der genannten Fakten bei der Art und Weise der Wärmewirkung einer Infrarotheizung von Nachteilen zu sprechen, ist daher nicht korrekt.

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Infrarot Heizkörper Nachteile bezüglich Kosten – lohnt sich der Umstieg auf Infrarotwärme?

Infrarotheizkörper arbeiten bekanntlich mit elektrischem Strom und der ist teuer. Allerdings sind moderne Infrarotheizungen mit älteren elektrobasierten Heizsystemen nicht mehr vergleichbar. Sie verbrauchen nicht nur viel weniger Strom, sondern wandeln diesen auch noch zu nahezu 100 % in Wärmestrahlung um. Von einer solchen Effizienz sind alle anderen Heizsysteme weit entfernt.

Möglicherweise sind im direkten Vergleich einer Infrarot- mit einer klassischen Heizung dennoch die Stromkosten höher als die Gas- oder Öl-Kosten. Allerdings verbraucht die herkömmliche Heizung nicht nur Gas oder Öl. Bei diesen Vergleichen wird gern vernachlässigt, dass zu einer solchen Heizungsanlage eine Pumpe gehört, die Strom verbraucht. Bei älteren Modellen kann der auf die Pumpe entfallende Anteil bis zu 20 % am gesamten Stromverbrauch des Haushalts betragen. Das ist den Nutzern in der Regel gar nicht bekannt und kann von Ihnen kaum nachvollzogen werden. Zwar lässt sich anhand des Jahresverbrauchs an Gas oder Öl schnell ermitteln, wie viel die Heizstoffe gekostet haben. Welche Kosten die Pumpe verursacht hat, ist meist nicht bekannt.

Was kostet eine Infrarotheizung an Strom? Bei Infrarotheizungen sind die Betriebskosten transparent. Ein Paneel verbraucht exakt die Elektroenergie, die auf dem Typenschild angegeben ist. Ein Infrarotheizkörper mit einer Leistung von 2000 W verbraucht also in einer Stunde genau 2 kWh. Der Preis pro kWh dürfte jedem Stromabnehmer bekannt sein.

Ein weiterer Kostenblock, der bei der Vergleichsrechnung zu berücksichtigen ist, sind Aufwendungen für Wartung, Reparaturen und für den Schornsteinfeger. Gas- und Ölheizungen sind regelmäßig zu prüfen und zu warten. Und selbst wenn der Schornstein nicht gereinigt werden muss, kommt der Schornsteinfeger in gewissen Abständen vorbei und prüft, ob die Abgaswerte der Norm entsprechen. Ist das nicht der Fall, ist oft eine teure Reparatur fällig. Alle diese finanziellen Aufwendungen entfallen bei einer Infrarotheizung, weil sie absolut wartungsfrei ist und über keinerlei Verschleißteile verfügt.

Einsparungspotential verbirgt sich auch in der Art und Weise, wie man die Heizungssysteme nutzt. Die klassische Heizung benötigt einen zeitlichen Vorlauf, um einen Raum auf angenehme Temperaturen zu bringen. Das kann mehrere Stunden dauern. Eine Infrarotheizung liefert beinahe sofort ihre Wärmestrahlung. Sie müssen also nicht längere Zeit vorheizen und praktisch ungenutzt Energie verbrauchen. Es genügt, das Infrarotpaneel beim Betreten des Raums einzuschalten. Hinzu kommt, dass sich der Raum durch die direkte Wärmestrahlung um einige Grad wärmer anfühlt, als er wirklich ist. Das heißt, die Infrarotheizung kann auf einer stromsparenden niedrigen Stufe betrieben werden.

Trotz der beschriebenen Vorteile hat auch bei einer Infrarotheizung der bauliche Zustand Ihrer Immobilie einen Einfluss. Wenn der Baukörper schlecht gedämmt ist, gibt das Mauerwerk die durch die Infrarotstrahlen aufgenommene Wärme nicht in den Raum, sondern nach außen ab. Und gegen kalte Zugluft durch undichte Fenster kann auch die stärkste Infrarotheizung nichts ausrichten. Bei einer Entscheidung für oder gegen Infrarot müssen also auch solche Faktoren mit beachtet werden. Das sind jedoch keine spezifischen Nachteile einer Infrarotheizung. Auch bei herkömmlichen Heizungen führen Mängel im Baukörper zu ungenügender Heizleistung und hohem Energieverbrauch.

Nachteile Infrarotheizung – welche Vor - und Nachteile sollten beim Betrieb beachtet werden?

Bei der Überlegung zum Umstieg auf Infrarotheizungen können und sollen neben den Anschaffungs- und Betriebskosten auch weitere Aspekte eine Rolle spielen, zum Beispiel das Thema Klima- und Umweltschutz. Öl und Gas gehören zu den fossilen Energieträgern. Sie müssen aus dem Erdreich gefördert werden, was bereits schon Umweltschäden hinterlässt.

Bei Ihrer Verbrennung in der Heizungsanlage entstehen CO2 und eine Reihe weiterer klimaschädlicher Gase. Das lässt sich auch mit dem modernsten und effizientesten Heizkessel nicht verhindern. Beim Betrieb einer Infrarotheizung entstehen diese Umwelt- und Klimabelastungen nicht. In dieser Hinsicht hat keine Wärmewellenheizung einen Nachteil.

Wenn Sie jetzt einwenden, dass auch heute noch ein erheblicher Teil unserer Elektroenergie aus fossilen Kraftwerken stammt, die Unmengen an klimaschädlichen Abgasen in die Luft blasen, haben Sie natürlich recht. Aber Sie haben die Möglichkeit, Ihren Strom von Anbietern zu beziehen, die ausschließlich erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasserkraft) einsetzen. Somit tragen Sie bei Verwendung von Infrarot Heizkörpern ganz automatisch zum Schutz unserer Umwelt bei.

Noch nachhaltiger agieren Sie, wenn Sie mithilfe von Fotovoltaik selbst Strom produzieren und zum Betreiben Ihrer Infrarotheizung einsetzen. Dann arbeiten Sie in Bezug auf Ihre Heizung zu 100 % ökologisch. Mehr geht zum heutigen Zeitpunkt nicht. Mit einer klassischen Heizungsanlage haben Sie diese Möglichkeit nicht. Es sei denn, unter Ihrem Haus befindet sich eine Ölquelle oder Sie betreiben einen Bauernhof und können aus den Ausscheidungen Ihrer Nutztiere selbst Gas für Ihre Heizung produzieren. Das dürfte aber nur ganz selten der Fall sein.

Keinerlei Nachteile haben Infrarotheizungen auch beim Thema Automatisierung. Mit digitalen Thermostaten können Sie programmieren, wann jeder einzelne Heizkörper in Ihrem Zuhause ein- und wieder ausgeschaltet oder auf einen Minimalwert gedrosselt werden soll. Diese Programmierung kann sogar unterschiedliche Nutzungs-Szenarien für Werk- sowie Sonn- und Feiertage beinhalten. Zum Beispiel wäre es möglich, das Infrarot-Paneel im Bad kurz vor Ihrer üblichen Aufstehzeit einzuschalten.

Der Ausschaltzeitpunkt könnte so gewählt sein, dass die Heizung nach der üblichen Badnutzung durch Sie und Ihre Familienmitglieder noch eine Weile weiterläuft, um übermäßige Feuchtigkeit zu trocknen und dann abschaltet. So kann es nicht passieren, dass Heizkörper in der Zeit weiterlaufen, in der der jeweilige Raum normalerweise nicht genutzt wird. Sie sparen dadurch Strom und Kosten.

Ein weiterer Aspekt, der bei klassischen Heizkörpern üblicherweise keine Rolle spielt, hat für Infrarotpaneele durchaus eine Bedeutung. Und das ist das Design. Ein Infrarotheizkörper ist vergleichsweise flach und hängt an Wand oder Decke. Neben einfachen weißen Paneelen sind auch ästhetisch anspruchsvolle Ausführungen möglich, die den betreffenden Raum optisch aufwerten.

Beliebt sind Bildpaneele, die mit einem Foto oder der Reproduktion eines Gemäldes versehen sind und oft gar nicht mehr als Heizung erkannt werden. Die Paneele können auch mit edlen künstlichen oder natürlichen Steinoberflächen versehen sein und wirken wie ein großformatiges Schmuckelement im Raum. Ebenfalls sehr beliebt sind Spiegelpaneele, die vorzugsweise in Bädern verwendet werden.

In diesen meist recht kleinen Räumen sparen sie durch ihre Doppelfunktion Platz, da kein weiterer Heizkörper notwendig ist. Darüber hinaus haben sie den großen Vorteil, dass sie durch ihre warme Oberfläche selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit nicht anlaufen bzw. schnell wieder abtrocknen.

Im Punkt 3. hatten wir bereits einige gesundheitliche Aspekte in Form der Austrocknung der Raumluft und der Staubaufwirbelung bei klassischen Heizkörpern erwähnt und festgestellt, dass Wärmewellenheizungen diese Nachteile nicht aufweisen. Die Wirkungsweise einer herkömmlichen Warmwasserheizung kann aber auch noch zu einem weiteren Problem führen oder es zumindest fördern. Und das ist Schimmelbildung an Wänden. Schimmel entwickelt sich an Stellen, die dauerhaft feucht sind.

Diese Feuchte entsteht, indem sich in der Luft enthaltenes Wasser an der Wandstelle niederschlägt. Diese Niederschlagsfeuchte kann nur durch Wärme entfernt werden. Eine klassische Heizung erwärmt die Luft, die sich über einen längeren Zeitraum im Raum verteilt. Die Wand kann also nur durch die Luft erwärmt werden. Allerdings kühlt sich die Luft bei ihrer Bewegung durch den Raum wieder ab. So kann es sein, dass sie bereits nicht mehr genügend Wärmeenergie enthält, um einen vom Heizkörper entfernt liegenden Wandbereich zu entfeuchten. Mit der Zeit entsteht hier Schimmel.

Die Wärmewellen einer Infrarotheizungen erwärmen jedoch die Gegenstände, auf die sie treffen, direkt und ohne Umweg über die Luft. Sie könnten die betroffene Wandstelle direkt trocknen bzw. von vornherein so weit erwärmen, dass sich erst gar keine Feuchtigkeit niederschlagen kann. Auch die Frage, ob ein Infrarot Heizkörper Nachteile in Bezug auf die Gesundheit hat, kann man also getrost verneinen.

Haben Wärmewellenheizungen auch Nachteile? In der folgenden Aufstellung haben wir eine klare Übersicht erstellt: 

Infrarotheizung Nachteile Infraroheizung Vorteile

Die Stromrechnung fällt höher aus. Einsparpotential ergibt bei Infrarotheizungen mit Speicherkapazität (Natursteinheizung oder Keramikheizung)

Einfacher Anschluss an den Stromkreis per Netzstecker

Keine Umweltschonung bei einer Kombination mit fossilen Energieträgern

Sehr umweltfreundlich, wenn die Kombination mit erneuerbarer Energie (Ökostrom), z.B. Photovoltaik umgesetzt wird

Wohnung/Haus sollte wie bei jedem Heizsystem gut gedämmt sein um wirtschaftlich heizen zu können

Behagliche Wärme, die sich wie natürliche Sonnenstrahlen oder Kachelofen anfühlt

Keine bzw. trägere Erwärmung der Raumluft

Keine Staubaufwirbelung und die Luft wird nicht ausgetrocknet

Aktuell keine staatliche Förderung für das Heizen mit Strom der Infrarotheizungen

Geringer Montageaufwand

Warmwassersystem muss separat installiert werden

Direkte Wärmewirkung. Es muss nicht der gesamte Raum erwärmt werden

Auch bei der Infrarotheizung gibt es Vorlaufzeiten von bis zu 15min.

Zusätzlich Indirekte Wärmewirkung durch die Flächen (Wände und Gegenstände) im Raum, die die Hitze speichern und wiederum abgeben

 

Nach Bedarf einschaltbar

 

Wartung entfällt

 

Bei einem Umzug kann die IR-Heizung mitgenommen werden

 

Platzsparend, kein Verlust von Stellflächen für Möbel

 

Hilft bei der Schimmelprävention

   

Heizkosten werden transparent berechnet

 

Eine nahezu 100% Effizienz – Gebrauchte Energie wird fast vollständig in Wärme umgewandelt

 

Zahlreiche unterschiedliche Designs verfügbar

   

Es können Sondertarife für den Heizstrom mit dem Stromversorger ausgehandelt werden

 

Anschaffungskosten (Erstinvestition) deutlich niedriger als bei konventionellen Heizungen

 

Smart-Home Systeme kompatibel, optimal für Ferienwohnung/Häuser die nicht vor Ort bedient werden müssen sondern auch von unterwegs über Handy aktiviert werden können

   

Hohe Flexibilität bei wechselnden Temperaturen, gerade in der Übergangszeit. Infrarotheizungen können dann direkt auch in einzelnen Räumen zugeschaltet werden (z.B. im Badezimmer)

 

 

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